Dienstag, 9. März 2010

Rosa French

Ein weiteres total süßes Nageldesign ist mein rosa Frenchmuster.

Hier am Ringfinger zu sehen:




Dafür sind folgende Schritte nötig:

1) Mit einem rosa Lack werden die Nagelspitzen per Schwämmchen betupft.




2) Hiernach benötigt man die Schablonen b119, sowie die m26.



Ob nun die Punkt weiß, die Blume schwar, beides einfarbig oder gar anders herum gestampt werden ist dabei natürlich jedem frei überlassen.





...und auch hier kann eine Schicht Klarlack viel mehr herausholen.



Tigerstamping

Ein weiteres Muster, welches ich besonders gerne am Wochenende zum Weggehen benutze ist das Tiger-French-Stamping.

Es ist schnell fertig und dennoch sehr eindrucksvoll.

Hier am Mittelfinger zu sehen:



Dazu muss man Folgendes beachten:

1) Die Spitze wird in gold mit einem Schwamm betupft.




2) Nun nimmt man die Schablone m45 und stampt das Tigermuster an die Spitze des Nagels.





3)
Und zum Abschluss natürlich wieder die gute Schicht Klarlack nicht vergessen ;)


Mein liebstes Wintermuster

Da ich heute ein Wenig eher Schluss hatte, dachte ich mir, dass ich ein paar meiner Lieblingsmotive stampen könnte, um sie euch dann zu zeigen.

Als erstes mein liebstes Wintermotiv, hier am Zeigefinger zu sehen.



Was ihr hierfür machen müsst:

1) Zuerst werden die Nagelspitzen mit einem silbernen Lack mit Hilfe eines Schwammes betupft.
Das sieht dann so aus:




2) Danach nehmt ihr euch die Schablone m59 und wählt welche Schneeflocke ihr in schwarz und welche ihr in weiß möchtet. Stempelt sie beide auf den Nagel. (Gut sieht es auch aus, wenn sie vorne über die Spitze lappen, sodass sie nur halb zu sehen sind.






3) Zum Schluss eine Schicht Klarlack und fertig ist das Muster :)



Montag, 8. März 2010

Revell Modellbaulack zum Stampen?

Guten Morgen!

Wenn man mit dem Stampen beginnt und sich informieren möchte, so stößt man häufig auf die Modellbaufirma Revell und ihre Email Color Farben, die angeblich auch zum Stampen geeignet sein sollen.



Ich selber benutze auch ein paar Farben davon, aber es gibt da schon den ein oder anderen wichtigen Punkt den es hierbei zu berücksichtigen gilt:

1) Nur die seidenmatten und glänzenden Faben lassen sich stampen --> kauft also bloß keine matten, denn diese werden sich nicht sauber auf den Stempel auftragen lassen, sondern aus dem Motiv quillen.

2) Auch keine Experimente mit anderen Marken! Ich habe ebenfalls die Farben von Marabu probiert, doch auch diese funktionieren nicht.

3)
Wenn man keine Gelnägel machen möcht, sonder lediglich eine Schicht Klarlack als Finish benutzen möchte, so muss man sehr vorsichtig sein, denn der Lack reagiert mit der Emailfarbe.
Dies bedeutet, dass das Motiv sehr leicht verwischt --> besser einen dicken Tropfen am Pinsel, als zu wenig und dann das Motiv zu zerstören.

4) Bei der Arbeit nur mit Klarlack sind kleine Motive mit diesen Farben besser. Bei großen Motiven ist es schwer sie nicht zu verwischen und ich empfehe hier nach wie vor die richtigen Stampinglacke.

5) Die glänzenden Töne wie zum Beispiel Bronze, Gold oder Silber eignen sich dagegen auch für Ganznagelmotive. Komischerweise verwischen diese Farben nicht so leicht beim Überlacken und können somit für eigentlich alle Größen an Motiven verwendet werden.


Wo es diese Farben zu kaufen gibt?

In manchen Baummärkten, Spielzeugläden, bei Galeria Kaufhof und und und.
Am einfachsten ist es aber immer noch auf der Seite von Revell unter Händlersuche mit der Postleitzahl den nächsten Laden zu suchen.

http://www.revell.de/de/produkte/modellbau/service/handlersuche/?id=780


Wie teuer sind die Farben?

Alle Farben kosten standardgemäß 1,49€. Somit handelt es sich um eine recht preiswerte Alternative zu den normalen Stampinglacken.


Abschließen: Die Revell Email Color Farben sind zwar sehr gut deckend und günstig, jedoch sind sie kein kompletter Ersatz für Stampinglacke, da sie leicht verwischen können.
Anders allerdings bei Gelnägeln!Hierbei gibt es keine Reaktion und somit auch kein verwischen der Farbe.

Sonntag, 7. März 2010

French Nails


Da ich in der kommenden Woche ein Praktikum vor mir habe und dort leider eher schlicht gekleidet erscheinen muss, kann ich mir leider auch keine gepunkteten Fingernägel erlauben.

Deswegen eine einfache, aber dennoch schöne Frenchvariation.


Benutzt habe ich hierfür einen schwarzen Stampinglack, einen Klarlack und die weiße Modelbaufarbe von Revell, wobei natürlich auch normaler weißer Stampinglack geht (meiner war leer). Zu den Revelllacken werde ich demnächst nochmal kommen....

1) Die Nagelspitzen werden mit der Karoschablone von B119 gestampt.























2) Hiernach musste ich eine Schicht Klarlack auftragen, da der Modellack sonst zu leicht verschmiert wäre - bei normalen Lacken/Stampinglacken ist dies allerdings nicht notwendig.

Als nächstes kommt die Schablone m36. Das makierte Muster wird am Rand des weißen Frenchtips gestampt.
























Der Vorteil bei dieser Ranke ist es, dass man nicht zu 100% genau sein muss, den die Schnörkel sehen auch etwas schräg gut aus ;)

Zum Schluss noch eine Schicht Klarlack und fertig.

Pünktchen

Zeit für mein aller erstes Muster.

Das Ganze sollte, wenn es gelingt, am Ende so aussehen.



Es erfordert sicherlich ein wenig Zeit dafür und ist auch nicht unbedingt für Anfänger geeignet, aber es sollte zu schaffen sein ;)

Meine verwendeten Lacke:

Ein weißer und ein silberner Frenchpen von Essence, ein schwarzer und ein weißer Stampinglack.

Anleitung:

1) Zu Beginn werden die Fingerspitzen weiß gemacht. (Nur die Ringfinger habe ich komplett in weiß lackiert.)
Dies geht am Schnellsten mit einem Frenchpen, wie ich finde, aber auch die Stampingschablone m19 sollte dies machbar sein.
(Ich finde diese Schablone nur immer etwas schwer, da ich die Tips nie gerade hinbekomme...zumindest auf der linken Hand ;) )

2)
Mit Hilfe der Schablone m45 werden nun auf den weißen Streifen schwarze Punkte gestampt.
Ich verwendete hierfür folgenes Muster:



3) Nun habe ich die beiden Ringfinger übrig gelassen, um diese mit einem kompletten Punktemuster zu bedecken. Es ist natürlich jedem freigestellt wie er dies umsetzten möchte ;) Auch sehr schön stelle ich mir die Variante vor, hier einen schwarzen Untergrund zu machen und weiße Punkte darauf zu stampen - als Kontrast zu den anderen Nägeln.
Muster für die Ringfinger:


4)
Wenn dies nun erledigt ist, so fehlen lediglich noch die Feinschliffe.
Auf die Nägel dierekt habe ich ein Blumenmuster der Schablone m26 gestampt.


Desweiteren habe ich unterhalb der Punktespitzen einen silbernen Streifen gezogen, da die Übergänge nicht immer ganz sauber waren.


Ist dies auch fertig, so fehlt einzig und allein noch der Klarlack.

Samstag, 6. März 2010

Stamping - Anleitung

Stamping ist vielfältig und schön, aber sicherlich alles andere als schwer.

Hier ein kleiner Tutorial:

1.Das Reinigen der Schablone mit Nagellackentferner

Vor Beginn des Stampens sollte die Schablone mit etwas Nagellackentferner gereinigt werden. Dies verhindert, dass Schmutz oder Staub das Motiv verkleben.




2. Das Auftragen des Lackes

Nun gibt man Nagellack/ Stampinglack auf das gewünschte Motiv. Es sollt gut bedeckt sein, bzw. zumindest am oberen Teil einen guten Tropfen erhalten, welcher dann beim scrappen den restlichen Teil des Motives ausfüllt (einfach ausprobieren).


3. Das Abziehen des überschüssigen Lackes

Nach dem Auftragen erfolgt das Abziehen des übrigen Lackes mit Hilfe der Karte/des Scrapers.
Nach diesem Vorgang sollte nur noch das Motiv mit Lack ausgefüllt sein.



4. Aufnehmen des Motives mit dem Stempel


Dieser Vorgang muss je nach Dicke des Lackes schnell erfolgen. Die Gefahr besteht darin, dass der Lack trocknet, bevor er überhaupt auf dem Stempel ist, da die Schicht im Motiv nur sehr dünn ist.
Wichtig ist, dass der Stempel gerollt wird. Ich habe zwar öfters Videos gesehen, in welchen der Stempel dierekt und senkrecht auf das Motiv gepresst wird, aber bei mir funktioniert das nicht so gut.
Also den Stempel schräg neben das ausgefüllte Motiv setzten und rüberrollen. Viel Druck ist nicht erforderlich, sonder presst ab und zu eher den Lack aus der Kontur.



Ist dieser Schritt geglückt, kann man das Motiv spiegelverkehrt auf dem Stempel erkennen.



5. Stempeln auf den Nagel


Der letzte Schritt erfolgt nun, indem man den Stempel erneut schräg ansetzt, aber diesmal nicht auf der Schablone, sondern neben dem Nagel. Man rollt den Stempel nun über ihn und kann hiernach das Motiv auf dem Nagel erkennen.
(Ich habe dies auf Papier gemacht, da ich zum Zeitpunkt der Anleitung gerade meine Nägel neu gestampt hatte und sie nicht zerstören wolle ;) )


6) Überlackieren

Nachden das Stamping fertig ist, fehlt nun zum Schutz noch eine Schicht Klarlack.
Diese sollte ruhig dick, also so aufgetragen werden, dass noch ein ganzer Tropfen am Pinsel hängt wenn man ihn aus dem Flakon zieht. Diese Vorgehensweise vereinfacht den letzten Schritt, da es ansonsten leicht passieren kann, dass das Stamping verwischt wird.
Mein Tip: Benutzt einen schnelltrocknenden Klarlack, damit dürfte selbst eine dicke Schicht nicht lange brauchen (z.B. Maximum Wear von Essence)





FERTIG!
Natürlich muss man zu Beginn ein Wenig üben, doch Übung macht bekanntlich den Meister.
Falls ihr noch fragen habt oder euch einen Schritt nicht ganz vorstellen könnt, schaut doch mal bei Youtube unter Stamping Anleitung. Da gibt es genug Tipps und Tricks.